
Gesamtnote · von 5,0
Das egoistische Gen
Warum die Gene die eigentlichen Akteure der Evolution sind
Der Perspektivwechsel, der die Evolutionsbiologie prägte – die Welt aus Sicht der Gene.
- Originaltitel
- The Selfish Gene
- Erschienen
- 1976
- Verlag
- Springer
- Umfang
- 496 Seiten
- Originalsprache
- Englisch
- Genre
- Wissenschaft
- Lesezeit Rezension
- 4 Min.
„Wir sind Überlebensmaschinen – Roboter, blind programmiert, unsere Gene zu bewahren.“
— Richard Dawkins, Das egoistische Gen
Dawkins dreht die Perspektive um: Nicht Individuen oder Arten stehen im Zentrum der Evolution, sondern die Gene, die sich „egoistisch" vervielfältigen. Aus dieser Sicht erklärt er scheinbare Paradoxien – warum Altruismus und Kooperation entstehen können, obwohl der Wettbewerb hart ist. Nebenbei prägt er den Begriff „Mem" für sich verbreitende Ideen.
Der „egoistische" Titel wird oft missverstanden – es geht nicht um egoistische Menschen. Das Buch ist anspruchsvoll, aber es hat das moderne Verständnis von Leben, Verhalten und sogar Kultur nachhaltig geprägt.
Was überzeugt
- Grundlegender Perspektivwechsel
- Erfand den Begriff „Mem"
- Klar und streng argumentiert
Was stört
- Anspruchsvoll
- Titel wird oft missverstanden
Für wen geeignet
Für alle, die verstehen wollen, wie Evolution und Kooperation wirklich funktionieren.
Fazit
Ein wissenschaftlicher Meilenstein. Anspruchsvoll, aber einer der einflussreichsten Denkanstöße überhaupt.
Zur Person
Richard Dawkins
Evolutionsbiologe
Großbritannien · 1941
Richard Dawkins ist ein britischer Evolutionsbiologe und ehemaliger Professor in Oxford. „Das egoistische Gen" prägte das moderne Verständnis der Evolution.
Weitere Werke


