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Die unbewohnbare Erde
4.0

Gesamtnote · von 5,0

Substanz4.0
Lesbarkeit4.0
Denkanstoß5.0
DW

Die unbewohnbare Erde

Leben nach der Erderwärmung

Eine schonungslose Bestandsaufnahme, wie tiefgreifend die Erderwärmung alles verändert.

Originaltitel
The Uninhabitable Earth: Life After Warming
Erschienen
2019
Verlag
Ludwig
Umfang
336 Seiten
Originalsprache
Englisch
Genre
Sachbuch
Lesezeit Rezension
4 Min.

Es ist schlimmer, viel schlimmer, als ihr denkt.

David Wallace-Wells, Die unbewohnbare Erde

Wallace-Wells verzichtet bewusst auf Trost. Er zeigt Kaskade für Kaskade, was verschiedene Erwärmungsgrade bedeuten – für Ernten, Hitze, Migration, Wirtschaft, Gesundheit. Das Ziel ist nicht Panikmache, sondern die volle Dimension eines Problems, das oft zu abstrakt bleibt.

Die Wucht kann lähmen, und Lösungen bleiben knapp. Aber gerade als Kontrast zum technischen Optimismus (etwa bei Gates) ist das Buch wertvoll: Es macht spürbar, warum das Thema Priorität verdient – auch wirtschaftlich.

Was überzeugt

  • Rüttelt wach, ohne zu beschönigen
  • Dicht recherchiert
  • Denkt Folgen ganzheitlich

Was stört

  • Kann lähmend pessimistisch wirken
  • Wenig konkrete Lösungen

Für wen geeignet

Für alle, die die volle Wucht des Themas aushalten und verstehen wollen.

Fazit

4.0

Verstörend, eindringlich, wichtig. Kein Trost, aber ein Weckruf mit Wucht.

#Klima#Zukunft#Erderwärmung

Zur Person

DW

David Wallace-Wells

Journalist

USA · 1982

David Wallace-Wells ist ein US-amerikanischer Journalist und Kolumnist der New York Times, spezialisiert auf Klima und Zukunftsfragen.