
Gesamtnote · von 5,0
Antifragilität
Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen
Manche Dinge werden durch Chaos nicht nur nicht schwächer – sie werden stärker.
- Originaltitel
- Antifragile: Things That Gain from Disorder
- Erschienen
- 2012
- Verlag
- Knaus
- Umfang
- 688 Seiten
- Originalsprache
- Englisch
- Genre
- Sachbuch
- Lesezeit Rezension
- 4 Min.
„Wind löscht eine Kerze – und entfacht ein Feuer.“
— Nassim Nicholas Taleb, Antifragilität
Talebs Idee: Das Gegenteil von fragil ist nicht „robust", sondern „antifragil" – etwas, das von Schocks, Fehlern und Volatilität profitiert. Wer alles glattbügelt und absichert, macht Systeme in Wahrheit brüchiger.
Für Gründer ist die Konsequenz konkret: kleine, überlebbare Fehler zulassen, Optionalität aufbauen, sich nicht auf Prognosen verlassen. Taleb schreibt streitlustig und weitschweifig – man muss den Ton aushalten. Aber das Konzept ist es wert.
Was überzeugt
- Ein wirklich neues, starkes Konzept
- Ändert den Blick auf Risiko dauerhaft
- Viele praktische Implikationen
Was stört
- Arroganter, abschweifender Ton
- Zu lang für die Kernidee
Für wen geeignet
Für Unternehmer und Investoren, die in Unsicherheit robuste Systeme bauen wollen.
Fazit
Brillant und anstrengend zugleich. Ein Konzept, das man nicht mehr abschütteln kann.
Zur Person
Nassim Nicholas Taleb
Statistiker & Essayist
Libanon / USA · 1960
Nassim Nicholas Taleb ist ein libanesisch-amerikanischer Essayist, Statistiker und ehemaliger Optionshändler. Seine Reihe „Incerto" behandelt Zufall, Unsicherheit und Risiko.
Weitere Werke


