
Gesamtnote · von 5,0
Eine unbequeme Wahrheit
Die drohende Klimakatastrophe und was wir dagegen tun können
Das Buch (und der Film), das den Klimawandel weltweit auf die Agenda setzte.
- Originaltitel
- An Inconvenient Truth
- Erschienen
- 2006
- Verlag
- Riemann
- Umfang
- 328 Seiten
- Originalsprache
- Englisch
- Genre
- Sachbuch
- Lesezeit Rezension
- 4 Min.
„Die Klimakrise ist keine politische, sondern eine moralische Frage.“
— Al Gore, Eine unbequeme Wahrheit
Gore bündelt in Buch und Film seine jahrzehntelange Aufklärungsarbeit: bildstark, zugänglich und mit dem klaren Appell, den Klimawandel als moralische Frage zu begreifen. Kaum ein Werk hat mehr dazu beigetragen, das Thema aus den Fachkreisen in die breite Öffentlichkeit zu tragen – 2007 gab es dafür den Friedensnobelpreis.
Wissenschaftlich ist vieles auf dem Stand von 2006 und damit überholt; aktuelle Bücher liefern präzisere Zahlen. Aber als historischer Meilenstein, der die globale Klimadebatte erst ins Rollen brachte, hat „Eine unbequeme Wahrheit" seinen festen Platz.
Was überzeugt
- Historisch enorm wirkungsvoll
- Anschaulich und bildstark
- Machte das Thema massentauglich
Was stört
- Daten von 2006, überholt
- Stark personengeprägt
Für wen geeignet
Für alle, die die Wurzeln der öffentlichen Klimadebatte kennenlernen wollen.
Fazit
Historisch bedeutend, heute teils überholt. Ein Meilenstein der Aufklärung, aber kein aktueller Stand.
Zur Person
Al Gore
Ehem. US-Vizepräsident & Klimaaktivist
USA · 1948
Al Gore war US-Vizepräsident und erhielt 2007 den Friedensnobelpreis für sein Klimaengagement.
Weitere Werke


