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Der Preis der Ungleichheit
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Denkanstoß4.0

Der Preis der Ungleichheit

Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht

Warum wachsende Ungleichheit nicht schicksalhaft, sondern politisch gemacht ist – und uns alle etwas kostet.

Originaltitel
The Price of Inequality
Erschienen
2012
Verlag
Siedler
Umfang
512 Seiten
Originalsprache
Englisch
Genre
Ökonomie
Lesezeit Rezension
4 Min.

Ungleichheit ist eine Entscheidung, kein unvermeidliches Ergebnis der Marktkräfte.

Joseph Stiglitz, Der Preis der Ungleichheit

Stiglitz argumentiert, dass die extreme Konzentration von Reichtum kein zwangsläufiges Ergebnis „des Marktes" ist, sondern das Resultat von Politik, Regeln und Machteinfluss – von „Rent-Seeking" bis zu Steuergesetzen. Und er zeigt, dass diese Ungleichheit nicht nur ungerecht, sondern ökonomisch schädlich ist: Sie bremst Wachstum und untergräbt Demokratie.

Das Buch ist streckenweise wiederholend und stark auf die USA fokussiert. Aber als fundierte, vom Nobelpreisträger vorgetragene Analyse, warum Ungleichheit uns alle teuer zu stehen kommt, gehört es zu den wichtigen Stimmen der Debatte.

Was überzeugt

  • Vom Nobelpreisträger, faktenstark
  • Zeigt Ungleichheit als politisch
  • Gesellschaftlich hochrelevant

Was stört

  • Teils repetitiv
  • US-lastige Beispiele

Für wen geeignet

Für alle, die die ökonomischen und politischen Wurzeln der Spaltung verstehen wollen.

Fazit

4.0

Klar argumentiert und gewichtig. Ein wenig repetitiv, aber inhaltlich stark.

#Ungleichheit#Gesellschaft#Politik#Wirtschaft

Zur Person

JS

Joseph Stiglitz

Ökonom (Wirtschaftsnobelpreis 2001)

USA · 1943

Joseph Stiglitz ist Wirtschaftsprofessor an der Columbia University, ehemaliger Chefökonom der Weltbank und Nobelpreisträger.

Weitere Werke

Die Chancen der GlobalisierungReich und Arm