Karen Hao
Journalistin mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz
US-amerikanische Journalistin, die über die gesellschaftlichen Auswirkungen Künstlicher Intelligenz schreibt – ausgezeichnet für ihr Buch Empire of AI.
Künstliche Intelligenz ist kein neutrales Werkzeug, sondern ein System, das Daten, Energie und menschliche Arbeit verschlingt.
Leben
Karen Hao ist eine US-amerikanische Journalistin, die sich auf die gesellschaftlichen Folgen von Künstlicher Intelligenz spezialisiert hat. Sie studierte Maschinenbau am Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit einem Nebenfach in Energiewissenschaften. Vor ihrer journalistischen Laufbahn arbeitete sie als Datenwissenschaftlerin und Tech-Reporterin bei Quartz. Anschließend war sie leitende KI-Redakteurin beim MIT Technology Review und als Auslandskorrespondentin in Hongkong für das Wall Street Journal tätig. Heute schreibt sie unter anderem für The Atlantic.
Werk
Haos Berichterstattung über die KI-Industrie, ihre Lieferketten und ihre verborgenen Kosten gilt als wegweisend. 2025 erschien ihr Buch Empire of AI: Dreams and Nightmares in Sam Altman's OpenAI, eine kritische Untersuchung von OpenAI auf Basis von Hunderten Interviews. Das Werk wurde ein New-York-Times-Bestseller und mit dem National Book Critics Circle Award sowie dem Helen Bernstein Book Award ausgezeichnet.
Wichtigste Werke
- Empire of AI
Auszeichnungen
- National Book Critics Circle Award (2025)
- Helen Bernstein Book Award (2026)
Genres





