Kara Swisher
Tech-Journalistin und Autorin
Kara Swisher gilt als eine der einflussreichsten Tech-Journalistinnen der USA. Seit Mitte der 1990er-Jahre begleitet sie kritisch den Aufstieg des Silicon Valley und seiner Konzerne.
Aus einer Branche, die versprach, die Welt zu verbessern, wurde eine Konzentration von Macht ohne ausreichende Verantwortung.
Leben
Kara Anne Swisher wurde am 11. Dezember 1962 geboren und wuchs nach dem frühen Tod ihres Vaters in Princeton, New Jersey, auf. Sie studierte an der Walsh School of Foreign Service der Georgetown University und schloss 1984 ab. 1985 erwarb sie einen Master in Journalismus an der Columbia University. Schon während des Studiums sammelte sie als Praktikantin bei der Washington Post journalistische Erfahrung.
Werk
Swisher berichtet seit 1994 über das Internet und die Tech-Branche, zunächst für die Washington Post, ab 1997 für das Wall Street Journal mit der Kolumne Boom Town. 2014 gründete sie gemeinsam mit Walt Mossberg das Tech-Portal Recode. Von 2018 bis 2022 war sie Meinungsautorin der New York Times. Sie moderiert die Podcasts On with Kara Swisher und, gemeinsam mit Scott Galloway, Pivot. Ihre Bücher reichen von aol.com (1998) über There Must Be a Pony in Here Somewhere (2003) bis zum Memoir Burn Book (2024).
Wichtigste Werke
- Burn Book: A Tech Love Story
- aol.com
- There Must Be a Pony in Here Somewhere
Auszeichnungen
- Gerald Loeb Award for Blogging (2011)
- Mitglied der American Academy of Arts and Sciences (2021)
Genres





