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Geboren
1960-02-27, Chelmsford, England
Nationalität
britisch-US-amerikanisch
Epoche
Gegenwart
Sprachen
Englisch

James A. Robinson

Ökonom & Politikwissenschaftler

Der britisch-amerikanische Ökonom erhielt 2024 gemeinsam mit Daron Acemoğlu und Simon Johnson den Wirtschaftsnobelpreis.

Robinson vertritt die These, dass nicht Geographie oder Kultur, sondern politische und wirtschaftliche Institutionen über den Wohlstand von Nationen entscheiden.

Leben

James Alan Robinson wurde am 27. Februar 1960 im englischen Chelmsford geboren. Er studierte an der London School of Economics und der University of Warwick und promovierte 1993 in Yale in Politikwissenschaft. Heute lehrt er als University Professor an der Harris School of Public Policy der University of Chicago.

Robinson erforscht, wie politische und wirtschaftliche Institutionen entstehen und warum manche Länder wohlhabend werden, während andere arm bleiben. Gemeinsam mit dem Ökonomen Daron Acemoğlu verfasste er die einflussreichen Bücher „Warum Nationen scheitern“ (2012) und „Gleichgewicht der Macht“ (The Narrow Corridor, 2019). 2024 erhielt er zusammen mit Acemoğlu und Simon Johnson den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften für die Erforschung von Institutionen und Wohlstand.

Wichtigste Werke

  • Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut

Auszeichnungen

  • Wirtschaftsnobelpreis (2024)

Genres

SachbuchÖkonomiePolitikGeschichte