Chris Miller
Historiker und Sachbuchautor
US-amerikanischer Wirtschaftshistoriker an der Fletcher School der Tufts University; sein Buch "Chip War" gilt als Standardwerk zur Halbleiter-Geopolitik.
Rechenleistung ist zur strategischen Ressource des 21. Jahrhunderts geworden.
Leben
Chris Miller studierte Geschichte am Harvard College, das er 2009 abschloss, und promovierte anschließend an der Yale University. Seit 2017 lehrt er als Professor für Internationale Geschichte an der Fletcher School of Law and Diplomacy der Tufts University. Daneben ist er als Nonresident Senior Fellow am American Enterprise Institute tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Technologie, Geopolitik, Wirtschaft und internationaler Politik.
Werk
Vor seinem Durchbruch veröffentlichte Miller mehrere Bücher zur russischen und sowjetischen Wirtschaftsgeschichte, darunter "Putinomics" und "The Struggle to Save the Soviet Economy". Internationale Bekanntheit erlangte er 2022 mit "Chip War", einer umfassenden Geschichte des Halbleiters und seiner geopolitischen Bedeutung. Das Buch wurde als Financial Times Business Book of the Year ausgezeichnet und mit dem Arthur Ross Book Award gewürdigt.
Wichtigste Werke
- Chip War
- Putinomics
- We Shall Be Masters
- The Struggle to Save the Soviet Economy
Auszeichnungen
- Financial Times Business Book of the Year (2022)
- Arthur Ross Book Award
Genres





